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Geschichte des hofes

Bereits im 13. Jahrhundert, so sagt eine alte Urkunde, soll an der Stelle des heutigen Hofes ein Haus gestanden haben. Im 30-jährigen Krieg vermutlich zerstört wurde 100 Jahre später wieder ein Bauerngehöft erbaut; 1735 das Wohnhaus, nach und nach erweitert durch Ställe und Scheunen zu einem Dreiseithof in fränkischem Fachwerk mit einem großen Innenhof mit Ziehbrunnen und der typischen Hoflinde. Der Mostehof wurde als Doppelhof erbaut und bis 1891 in Generationenfolge von zwei Bauern bewirtschaftet. Jeder besaß eine Hälfte des Wohnhauses und jeweils einen Stall und eine Scheune. Er zählte damals zu den größeren Gehöften mit über 10 ha Acker- und Wiesenland, Pferden und Kühen. Mitte des letzten Jahrhunderts stand im vorderen Stall der Dorf-Bulle. Nach dem Krieg waren hier mehrere Familien von Heimatvertriebenen untergebracht. Eine der Familien hat in den 50er Jahren das Austragshäuschen als Eigentum erworben.Der letzte Bauer hat die Landwirtschaft 1980 aufgegeben und den Hof verkauft. Ende 1982 haben wir als eine Gruppe von „Städtern“ den Hof in sehr schlechtem baulichen Zustand erworben. Als Zeichen für den neuen Anfang haben wir dem Anwesen den Namen „Haunehof“ gegeben. Jahr für Jahr haben wir die vielen Dächer und Fassaden saniert und zeitgemäßen Wohnraum geschaffen. Der ehemalige Kuhstall mit Getreidespeicher und Gesindewohnung wurde zum Gästehaus. In der Scheune entstand eine Wohnung, die seit 2003 als Ferienwohnung genutzt wird. Von den anfänglich fünf Eigentümern sind noch zwei übrig geblieben, die heute den Gästebetrieb, die Kanutouristik und eine kleine Schafhaltung betreiben. Im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts gaben nach und nach alle Bauern in Neukirchen ihren Betrieb auf. Die Landwirtschaft der kleinen Betriebe rentierte sich nicht mehr. 1994 wurde die Milchlieferung in Neukirchen eingestellt und die letzte Kuh verkauft. Während viele landwirtschaftliche Gebäude in der Region leer fallen, ist der ehemalige Mostehof ein Beispiel für den Erhalt durch gelungene Sanierung und eine neue wirtschaftliche Nutzung.

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